Raina: Gitarre, Bass und Drumcomputer
Obi: Gesang
Ines: Gesang bei „Luz De Luna“
Nico: Gitarrensolos bei „Cold Soul“ und „Too Much Paranoia“
Acker: Gitarrensolos bei “A Cat In My Head” und “Dark Universe”
Michael: Percussion bei “Too Much Paranoia”
Musik und Texte von Raina ausser „Luz De Luna“ Musik von Raina, Paula und Ines; Text von Paula
Exspiria wurde aufgenommen von September 2002 bis Juni 2003 in Rainas Bierdeckelgallerie, abgemischt von Raina
Front-Cover: Lu Court
Layout, Heft- und CD-Produktion von Obi und Raina
E-Mail-Adresse: Raina@rollmotz.de
Trackliste:
Infos über Exspiria:
Für die Exspiria hab ich mir wieder ein neues Gerätchen geleistet,
um den Klang der CD zu verbessern. Diesmal war es nichts für die Gitarre,
sondern ein Drumcomputer, den ich Zoomy bzw: meine Daddelkiste nenne. Darauf
kann man mit den Fingern Schlagzeug spielen. Das Schlagzeug ist zwar immer noch
programmiert, aber wenigstens ein wenig mit Hand gemacht.
Zuerst hatte ich mir auch vorgenommen die CD selber einzusingen, da ich die
Gesangslinien, falls es die da überhaupt gibt, selber gemacht hab. Früher
musste ich diese Obi auch immer beibringen, was dann vielleich manchmal etwas
gezwungen klang. Nach dem ersten Versuch hab ich es aber direkt aufgegeben,
da es ekelig depressiv klang, und den Ton konnte ich auch nicht halten. Am Ende
hab ich dann doch Obi gebeten die Lieder einzusingen, zumal wir nach 3 bzw.
5 CD’s viel Erfahrung gesammelt haben und auch ein gut eingespieltes Team
sind. Obi hat sich auf jeden Fall im Gesang verbessert, und wir haben auch neue
Sachen ausprobiert, die bei den anderen CD’s nicht da waren. Trotzdem
wollte ich den Gesang etwas einheitlicher machen weshalb wir diesmal nicht so
viel mit Gesangseffekten rumgespielt haben.
Die Texte sind nicht mehr zur Hälfte deutsch und englisch, sondern fast
ausschließlich englisch mit zwei Ausnahmen. Dies hatte eigentlich keinen
besonderen Grund, denn ich schreib die Texte so wie sie mir in den Kopf kommen,
und sag nicht ich will jetzt einen deutschen Text schreiben oder so. Neben den
englischen Texten kommt auch ein spanischer und ein deutscher Text vor. Den
spanischen Text hat Paula, eine Freundin von mir geschrieben, den dann Ines
eingesungen hat. Was der Text ganz genau bedeutet weiß ich nicht, aber
als mir Paula die deutsche Übersetzung vorgelesen hatte, fand ich den Text
sehr schön. Ines hat im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen auf der
Entropia auch mehr zu dem Lied Beigetragen, denn die Gesangslinie stammt ausschließlich
von ihr. Sie hat sich auch mehr zugetraut als die anderen, ist mehr aus sich
herausgegangen, was dem Lied natürlich zugute kommt. Dazu muss man sagen,
dass dieser Musikstil nicht unbedingt ihr Gebiet ist. Den deutschen Text hab
ich ursprünglich für Wurstwasser geschrieben, aber Nico hat uns zu
verstehen gegeben, dass er nie zu so einem primitiven Text spielen würde.
Da ich aber ein neues Lied hatte, aber keinen Text dafür, meinte Obi zum
Spaß, wieso nimmst du nicht den F-Faktor? Der Text ist zwar gut, aber
der ordinärste, den ich jemals geschrieben hab, weshalb es mir auch meistens
peinlich ist das Lied anderen Leuten vorzuspielen. Die Texte handeln im allgemeinen
über Ängste, böse Gedanken, Sozialkritik bis hin zu Saufen und
Frauen. Nach meinem Geschmack handeln etwas zu viele Texte über Frauen,
was man nicht unbedingt immer merkt, aber trotzdem im Hintergrund schummert.
Für die nächste CD versuche ich das zu verhindern.
Die Musik ist energiereicher geworden. Es stecht mehr Druck und Aggressivität
dahinter. Das liegt denk ich mal aber auch am Schlagzeug. Die Lieder sind wieder
sehr lang geworden, mit meist einem einminütigen Intro, zwei Mittelteilen
und auch einem Outro. Ich konnte mich mal wieder nicht beherrschen und wollte
immer mehr Sachen einbauen. Der Stil geht über rockig bis doomig mit death
Einflüssen. Zu hören sind Einflüsse von Arch Enemy, Cathedral
aber auch The Haunted. Es sind auch viele schöne Melodien zu hören,
die aber dennoch nicht zu sehr im Vordergrund stehen. Der F-Faktor ist ein typischer
The Haunted Song, und Leute, die sich den Song genauer anhören, werden
im Mittelteil das Intro von Punnish My Heaven von Dark Tranquillity raushören.
Dies ist das Einzige was ich geklaut hab. A Cat In My Head ist der Saufsong.
Dieses Lied hab ich geschrieben, als ich einen riesen Kater hatte. Hier hat
Acker auch ein Solo eingespielt, und das Solo am Ende ist Chaos pur. Es gibt
auch einige Spielereien wir Bierflaschen- und Dosenöffner. Too Much Paranoia
ist der Cathedral Song, der sehr rockig ist mit einem sehr schleppenden Mittelteil,
wo Michael Bongos und Kongas eingespielt hat. Nico hat diesmal keinen ganzen
Song eingespielt, aber dafür zwei Solos, die er sehr prollig machen wollte.
Man könnte noch viel mehr über die Lieder sagen, aber erstens hab
ich schon keine Lust mehr zu schreiben und zweitens könnt ihr das selbst
rausfinden, wenn ihr euch die Lieder anhört.
Das einzige worüber ich noch was sagen muss, ist der Titel der CD und das
Artwork. Das Cover und das Inlay hat wieder der Lu gemacht mit einigen Inspirationen
von mir, denn ich wollte wieder etwas abgespacetes haben. Die anderen Bilder
sind irgendwoher geklaut und etwas verändert. Eines ist auch von der Playmobil
Raumstation.
Den CD Titel wusste ich diesmal nicht schon im voraus. Ich wollte ein Wort haben,
das weder englisch noch deutsch ist. Am anfang wollte ich die CD Supernova nennen,
da dies gleichzeitig ein Zeichen für Leben, Zerstörung und was Neues
ist. Nebenbei hat der Name auch etwas abgespacetes. Am Ende hab ich mich aber
für Exspiria entschieden. Was der Grund dafür war, weiß ich
nicht mehr. Exspiria hat mehrere Bedeutungen, wie z.B. Experiment, Erfahrung,
aus den Geist heraus, oder auch Hoffnung. Dieser Name passt auf jeden Fall sehr
gut zu der CD, auch wenn er sich ein wenig nach Entropia anhört.
So falls Ihr Interesse an der CD habt könnt ihr euch bei mir melden, vielleicht
werden wir auch ein paar Songs irgendwo hochladen. Die CD hat bis jetzt eine
Auflage von 70 Stück.
Hier geht´s zu den Texten.
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